AGB - Klientenzentrierte Psychotherapeutische Beratungsdienstleistungen

Dipl. Päd. Beate Vremann - Praxis für Klientenzentrierte Psychotherapeutische Beratung
Normannenweg 38, D-88090 Immenstaad a.B./Germany

1. Leistungen: In unserer Praxis werden klientenzentrierte psychotherapeutische Beratungsleistungen auf der Basis der Therapiekonzepte der GwG - Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie - Fachverband für Psychotherapie und Beratung - für Einzelklienten und Kleingruppen angeboten. Dabei kann zwischen einer Serie von Einzelberatungen und Wochenend-Intensiv-Beratungen (i.d.R. 3x3 Sitzungen an aufeinander folgenden Tagen) gewählt werden. Die Leistungen werden dadurch erbracht, dass der Therapeut dem Klienten zu den vereinbarten Zeiten für die Beratungsarbeit zur Verfügung steht. Bei ausreichender technischer Infrastruktur auf Klientenseite, können psychotherapeutische Beratungen auf Wunsch auch über Internet-VideoConferencing durchgeführt werden.

2. Honorar: Die Dienstleistungen werden nur für Privatpatienten angeboten. Honorare werden pro Beratungssitzung berechnet und sind am Sitzungsende in bar - spätestens jedoch 10 Tage später - ohne Abzüge zahlbar (Konto: Dipl. Päd. Beate Vremann, Hagnauer Volksbank, KoNr. 50663302, BLZ 69091200). Für Erstgespräche wird der Honorarsatz für ½ Beratungsstunde berechnet. Der jeweils gültige Honorarsatz wird durch Aushang in unserer Praxis bekanntgegeben und beträgt aktuell für Einzelsitzungen in unserer Praxis in Immenstaad € 40 - 60. Für Sitzungen mit mehreren Teilnehmern beträgt der Grundpreis aktuell €15-20 pro Teilnehmer; bei einer Dauer von etwa 90 Minuten je Beratungssitzung. Für Internet-basierte Beratungsgespräche wird das 1,5-fache des jeweils gültigen Standardhonorars berechnet.

3. Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit Klienten: Klienten melden sich zu einem Erstgespräch von ca. 30 Minuten telefonisch an. Am Ende des Gesprächs wird gemeinsam mit dem Klienten entschieden, ob und wie weitere Beratungssitzungen durchgeführt werden. Das Beratungsverhältnis kommt dadurch zustande, dass der Klient gegenüber dem Therapeuten/Berater erklärt, weitere psychotherapeutische Beratungssitzungen zu buchen und die in dieser AGB niedergelegten Geschäftsbedingungen anzuerkennen.

Beratungssitzungen können bis spätestens zwei Werktage (Mo.-Fr.) vor dem vereinbarten Beratungstermin abgesagt werden - bei einer kurzfristigeren Absage werden 25% des für das angesetzte Beratungsgespräch gültigen Honorars berechnet.

4. Beendigung der therapeutischen Arbeit: Der Therapeut/Berater kann die Aufnahme eines Klienten ablehnen, wenn er eine therapeutische Arbeit nach dem Konzept der Klientenzentrierten Psychotherapeutischen Beratung aus fachlichen oder persönlichen Gründen für ungeeignet hält. Das Recht zur Beendigung der therapeutischen Arbeit bzw. die Überweisung von Klienten in andere Therapieformen behält sich der Therapeut/Berater grundsätzlich auch für den weiteren Verlauf der Beratungsarbeit vor.

Klienten können die Beratungssitzungen zum Ende der jeweils vereinbarten Gesprächsserie beenden.

5. Verschwiegenheit: Der Therapeut/Berater unterliegt der unbedingten Verschwiegenheit bzgl. der therapeutischen Beratungsarbeit mit dem/den Klienten. Er ist jedoch im Rahmen der eigenen berufsüblichen Supervisions- und Selbsterfahrungs-Sitzungen bedingt entbunden, d.h. er kann ohne Hinweise auf Personen in allgemeiner Form den Therapieablauf mit seinem Supervisor erörtern. Der Klient ist ebenfalls zur Verschwiegenheit über Therapie-/Beratungsverlauf und -methodik verpflichtet. Fallweise kann es aus therapeutischer Sicht sinnvoll sein, den Verlauf einzelner Therapiegespräche für eine Analyse mit dem Supervisor des Therapeuten/Beraters aufzuzeichnen. Dem Therapeuten/Berater sind entsprechende Aufzeichnungen nur erlaubt, wenn der Klient diesen Aufzeichnungen vorher ausdrücklich zugestimmt hat.

6. Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Berufskollegen anderer Therapieformen: In Behandlung/Therapie befindliche Klienten können in die Klientenzentrierte Psychotherapeutische Beratung unserer Praxis übernommen werden. Die Fortführung der therapeutischen Beratung erfolgt dabei in voller geschäftlicher Verantwortung und mit privater Abrechnung durch unserer Praxis direkt gegenüber dem/den Klienten.

7. Vermittlungen von fremden Leistungen: Auswärtigen Klienten, die an Wochenend-Intensiv-Beratungen teilnehmen, empfehlen wir ggf. geeignete Hotels und Pensionen. Die Buchung erfolgt jedoch direkt durch den/die Klienten auf seine Rechnung. Eine Geschäftsbeziehung bzgl. dieser und vergleichbarer Drittleistungen besteht nicht.

8. Salvatorische Klausel: Die Ungültigkeit einzelner hier genannter Vereinbarungen berührt nicht die Rechtsgültigkeit der gesamten Beratungsvereinbarung. Die Vertragspartner verpflichten sich in diesem Falle, zur Vereinbarung sinngemässer und rechtsgültige Regelungen.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Im Streitfall ist der Gerichtsstand Tettnang a.B./Deutschland.


IImmenstaad. a.B., 1. Sept. 2002

Vers. 01.01.200